portfolio 2009
monika codourey  
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[Transiträume. Die räumlich-politischen Transformationen am Beispiel von Flughäfen]
(Guest Lecturer WS 2008/09)

Heute hängen viele Berufstätigkeiten weniger on einen bestimmtn Standort ab als von vielen Orten. Diese sind als Arbeitsräume miteinander verbunden und mit Laptop, Handy und Internet ausgestattet. Diese Form der Deterritorialisierung bezieht einen Grossteil der Bevölkerung mit ein und führt zu einer Neudefinition vom Heim, Ort, Raum udn lokaler Gemeinschaft. Verbunden mir dem nomadischen Lebenstil sidn auch die vielen Flugreisen heute.

Die Flughäfen sind als Verbindungsstellen zwischen verschiedenen Orten der Welt und als Regulatoren für den Zustrom von Menschen und Waren in einer freien Marktwirtschaft zu verstehen. Die Organisation von Massenverkehr und did damit verbundenen Kontrolverfahren mobiler Personen werden zunehmend komplexer. Sie sind eng mit dem Einsatz von Technologie und Computersysemen wie z.B. Metalldetektoren, Apparate für die Durchleutung des Gepäcks und der Personen, automatisierten Grenzkontrollen, dem Ticketing und der Reservierung sowie dem Flugplan verbunden. Am Flughafen selbst wir die Grenzsituation zu einem exterritorialen Raum, dre den Transitzustand (Bewegungsmuster, Geschwindigkeit, soziale Segregation und Ausgrenzung) der mobilen Person bestimmt.

Die Zusamenhänge zwischen neuen Formen der Mobilität, Technologie und sozio-räumlichen Transformationen werden am Beispiel der Flughafen analisiert und mit entsprechender Literatur zur Mobilität, neuen Überwachung, Exterritorialität, Grenzen und hybriden Räumen ergänzt.